Unser höchstes Gut

Expandmenu Shrunk


Der Zuckerschock

Es ist in Brot, Zerealien, Mayonnaise, Erdnussbutter, Ketchup und Spaghettisauce aus dem Supermarkt enthalten.

Wissen Sie, was? Zucker! Dieser Süßstoff hat sich in abgepackte Nahrungsmittel jeder Art eingeschlichen, und ist dort oft, unerwartet und unter kryptischen Namen zu finden. Selbst wenn Sie auf gesunde Ernährung achten, sind zuckerreiche Nahrungsmittel daher nicht einfach zu vermeiden.

„Übermäßiger Zuckerkonsum wird mit vielen verschiedenen Krankheiten in Verbindung gebracht, darunter Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Karies und viele mehr.“

Süßstoff hat sich in abgepackte Nahrungsmittel jeder Art eingeschlichen, und ist dort oft, unerwartet und unter kryptischen Namen zu finden. Selbst wenn Sie auf gesunde Ernährung achten, sind zuckerreiche Nahrungsmittel daher nicht einfach zu vermeiden.

Geringe Mengen an Zucker sind bei einer generell ausgewogenen Ernährung durchaus vertretbar, zu viel davon schadet jedoch dem Körper. Und diese Grenze ist schnell erreicht. Gerade raffinierter Zucker (Sukrose) verfügt über eine ziemlich einfache chemische Struktur, die der Körper schnell abbaut und aufnimmt. Der schnelle Anstieg der Blutzuckerwerte löst ein schnelles Energiehoch gefolgt von einer längeren Müdigkeitsphase aus. Die erhöhte Abgabe von Zucker in den Blutkreislauf verursacht außerdem die Ausschüttung von Insulin. Insulin stabilisiert den Blutzucker, fördert allerdings auch die Fettspeicherung.

Übermäßiger Zuckerkonsum wird mit vielen verschiedenen Krankheiten in Verbindung gebracht, darunter Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Karies und viele mehr. Die offensichtlichste und häufigste Auswirkung einer zuckerreichen Ernährung ist Gewichtszunahme. Die zunehmende Verwendung von Zucker in abgepackten Lebensmitteln zeigt sich auch an ständig zunehmenden Taillenumfängen.

Eine normale Dose Limonade enthält zehn Teelöffel (40 Gramm) Zucker. Weil auch die Portionen immer größer werden, nehmen wir immer mehr Zucker zu uns. Zwei Liter Softdrinks im Kino oder im Fast-Food-Restaurant enthalten über 53 Teelöffel Zucker. Das sind fast zwei Tassen! Würden Sie zehn Teelöffel Zucker in Ihren Kaffee geben? Würden Sie bewusst zwei Tassen Zucker auf einmal konsumieren? Wahrscheinlich nicht! Aber genau das ist das Problem: Wir wissen nicht, was wir zu uns nehmen. Und die Nahrungsmittelherstellen kommen uns dabei auch nicht entgegen.

Die Lebensmittelbranche versucht sogar, Zucker unter anderen Namen zu tarnen. Einige verbreitete Namen, die den wahren Zuckergehalt verschleiern sollen, sind Molasse, Honig, Sorghum, Glukosesirup, Glukosesirup mit hohem Fruktosegehalt, Glukose, Fruktose, Laktose, Dextrose, Sukrose und Maltose. Der Begriff „Zucker“ bezieht sich in Lebensmitteln meistens auf Sukrose, d. h. die vollständig raffinierte Form, die keinerlei Wert für eine gesunde Ernährung hat.

Seien Sie besonders bei Light-Versionen Ihrer Lieblingsprodukte auf Hut. Wird Fett entfernt, geht auch der Geschmack verloren. Damit es dennoch gut schmeckt, muss wieder etwas hinzugefügt werden. Die Lösung heißt oft Zucker. Besonders bei Salatdressings ist das häufig der Fall. Wenn Sie sich das Etikett der fettarmen Version genauer durchlesen, werden Sie überrascht sein, wie viel mehr Zucker als im normalen Dressing darin enthalten ist. Es ist wesentlich gesünder, das Dressing selbst zu machen. Vinaigrettes schmecken herrlich und sind erstaunlich einfach zubereitet. Kombinieren Sie einfach ein bisschen Olivenöl, Ihren Lieblingsessig und ein paar frische Kräuter.

Auch bei kalorienarmen Keksen wird Fett oft durch Zucker ersetzt. Ohne all das Fett und die Butter in Ihren Lieblingskeksen würden Sie sie mit Sicherheit nicht essen wollen. Es würde einfach nicht gut schmecken. Die einfachste Methode, um den guten Geschmack wieder zurückzubekommen, ist der Zusatz von mehr Zucker. Zucker und Fett sorgen gemeinsam ganz schnell für Übergewicht, auch wenn etwas „fettarm“ ist.

Wenn es um fertig abgepacktes Essen geht, denken Sie also daran, dass weniger Fett nicht gleichbedeutend mit gesünder ist. Lesen Sie immer sorgfältig das Etikett, da sich Zucker in den unerwartetsten Produkten versteckt, nicht nur in Schokoriegeln und Soft drinks. Früchtejogurts, Hamburgerbrötchen, Marinaden – werfen Sie immer einen Blick auf die Inhaltsstoffe. Sie werden überrascht sein!      (aus the art of growing young 04-2012)

 

 


One Response to Der Zuckerschock

  1. Mahlzeit! Ich vermisse den Facebook Gefaellt mir Button? ;)